Schachklub Rapperswil-Jona

Mitteilungen

SMM 1. Runde 1. MannschaftSMM 1. Runde 1. Mannschaft
10.03.2024
Der SMM Start ist uns halbwegs geglückt. Gegen den Absteiger erspielten wir ein 3:3 und somit holten wir unseren ersten Mannschaftspunkt. Peter kämpfte über fünf Stunden lang und sein Einsatz hat sich schlussendlich auch gelohnt da er uns das Unentschieden sicherte!
 
Sandro: Thomas Näf eröffnete für mich nicht unerwartet mit b3. Ich wählte ein Gambit, wo ich den e5 Bauer für das Läuferpaar mit guter Kompensation bekam. Ich konnte Druck aufbauen aber Thomas hat sich gut verteidigt aber trotzdem gewann ich den Bauer zurück. Danach stand ich etwas besser aber es reichte nicht zum Sieg. Ich nahm nach einer Abflachung das Remisangebot von Thomas dann an.
Alexander: Habe eine relativ scharfe Variante im c3 Sizilianer angestossen bei der Schwarz schnell daneben greifen kann. Hat sich auch im Zeitverbrauch meines Gegners gezeigt da ich ihm rund 30min Zeit in der Eröffnung abnehmen konnte.
Allerdings hat er die Variante sehr gut gespielt und bis Zug 11 folgten wir einer Partie von Tiviakov-Spoelman, Hilversum 2007. Der Nachteil der Variante ist, dass Schwarz bei genauem Spiel neben Ausgleich auch einige Figuren, aufgrund der forcierten Abtauschfolgen, vom Brett nehmen kann und dann ist leider nicht mehr viel los. Ein sicheres Remis aber leider auch nicht mehr. Werde das nächste Mal eine Variante wählen die etwas mehr Möglicheiten bietet.
Karl Erik: Nach einer von beiden Seiten leicht ungenaue, aber ausgeglichenen Eröffnung, Indian Game springer variante= damenindisch aber ohne c4 - wollte ich beim Abtausch von Zentrumsbauern unbedingt einen kleinen Vorteil beibehalten, wo ich aber einen Springergabel auf meine 2 Türme übersah und somit einen Qualität verlor obwohl ich in eine total Ausgeglichene Stellung abwickeln hätte können. Habe lange gekämpft aber zu meiner Tag passte, dass als ich die einzigste Möglichkeit zum Ausgleich sehr spät in der Partie eigentlich korrekt verfolgte, dann völlig verpasste, als dies entstand und somit die Niederlage,
Peter: Nachdem ich mir mit ungenauen Zügen (so zwischen 10. und 15. Zug) in der Trompowski-Eröffnung einen Nachteil ungefähr eines halben Bauern eingehandelt hatte, musste ich wegen meiner Bauernschwäche am Damenflügel permanent gegen den Untergang kämpfen. Die Engine hat allerdings mein Gefühl widerlegt, zeitweise total auf Verlust gestanden zu sein und sogar bemerkt, dass im 43. Zug eine Stellung zum 3. Mal wiederholt wurde (was aber von beiden Spielern unbemerkt blieb). Die Abwicklung in eine Endphase mit nur noch ungleichfarbigen Läufern führte dann, trotz Minusbauer, zum alles in allem eher glückhaften Remis.
Thomas: Wir spielten die sizilianische Variante und mein Gegner griff sofort am Königsflügel an ohne aber selber zu rochieren was immer sehr heikel sein kann. Ich selber startete einen Angriff auf der Damenseite und erhielt ein gutes Gegenspiel und setzte ihn unter Druck. Somit brach er selber seinen Angriff am Königsflügel ab und musste sich immer mehr verteidigen. Im Mittelspiel gewann ich einen wichtigen Zentrumsbauer und nach Abtausch aller Schwerfiguren war es ein leichtes Spiel die beiden Freibauern in eine Dame umzuwandeln. 
Connor: Mein Gegner wählte die Aljechin Verteidigung, aber nachdem ich mich gegen die Hauptvariante mit 2. e5 entschied, lenkte er in eine Variante mit vielen Abtauschen, inklusive Dame. Das nachher sehr offene Spielfeld ist fast symmetrisch, und als er auch noch die Türme abtauschte, hatten wir nur noch gleiche Bauernketten mit beiden Läufern. Beim Remisangebot stand es gemäss Computer +0.2.
 
Thomas