Schachklub Rapperswil-Jona

Ankündigungen

SMM 1. Mannschaft: 6. RundeSMM 1. Mannschaft: 6. Runde
25.09.2022
Sandro: Nach einer theoretischen, königsindischen Eröffnung kam es, wie es oft kommt in dieser Eröffnung. Mein Gegner griff am Königs- und ich mit Weiss am Damenflügel an. Wenn es Schwarz nicht gelingt, am Königsflügel meinen König erfolgreich anzugreifen, wird längerfristig Weiss am Damenflügel erfolgreich sein. So kam es auch in der Partie. Ich konnte den Angriff am Königsflügel neutralisieren und gewann mit einemBauervorstoss nach C6 eine Figur, die schlussendlich die Partie zu meinen Gunsten entschied.
 
Remo: Mein Gegner eröffnete mit e4. Dies freute mich, wollte ich doch die sizilianische Drachenvariante in einer ernsthaften Partie ausprobieren. Mit meinem sechsten Zug e6 griff ich tüchtig daneben. Drei Züge später stand bereits des Gegners Dame auf d6 und versperrte meinem d-Bauern den Weg. Ich begann mich zu ärgern. Nach drei weiteren Zügen hatten wir beide rochiert. Weiss lang und ich kurz. Weiss setzte am Königsflügel bereits zum Bauernsturm an. Meine Figuren waren eingesperrt, konnten sich nicht bewegen. Langsam dämmerte es mir, dass dies ein gröberes Fiasko werden würde. Ich unternahm einen wahnwitzigen Befreiungsversuch am Damenflügel. Dies kostete mich den Turm. Nach dem erzwungenen Damentausch konnte ich meinem Gegner nur noch gratulieren. Eine schmerzhafte, aber äusserst lehrreiche Niederlage! 
 
Thomas: Ich konnte meine Trompowsky Angriffsvariante spielen und kam sehr gut aus der Eröffnung heraus. Mein stärkerer Gegner kannte sie aber auch aus dem FF und konnte sich daher bestens verteidigen. Den Totalkönigsangriff fand ich schlussendlich aber doch zu riskant und bot meinem Gegner in einer ausgelichener Stellung das Remis an, was mein Gegner dankend annahm, da er über eine halbe Stunde weniger Bedenkzeit hatte als ich. 
 
Connor: Nach dem frühen Fehler, der mir einen Bauern kostete, eigentlich sehr lange alles richtig gespielt. Aber die Partie stand eigentlich 3 Stunden lang auf Verlust. Beim 50. Zug hatte ich gemäss Computer einen Zug lang die Möglichkeit eine Remis Stellung zu erreichen, diesen Ausweg übersah ich leider und danach war es gelaufen.
 
Hannes: Nach dem Spiel habe ich mit mir selber gehadert, weil ich mit dem Spielverlauf überhaupt nicht zufrieden war. Eigentlich habe ich mich auf die Partie gegen Joachim gefreut, aber schon in der Eröffnung lief es nicht nach Wunsch. Ich habe mir viel zu wenig Zeit genommen für meine Züge. Am Vormittag habe ich auf li-chess noch ca. 2 Stunden geblitzt. Das war war im nachhinein ein Fehler, denn während des Spiels am Nachmittag war ich immer noch im Blitzmodus. Mein Gegner entschied sich nach e4 für die Caro-Kann-Verteidigung. Im 15. Zug schlug mein Gegner den c-Bauern. Anstatt zurückzuschlagen, schwenkte ich mit der Dame auf die g-Linie und griff den Bauern auf der 7. Reihe an, den er auf g6 stellte. Weil ihm die kurze Rochade zu riskant erschien, stellte er die Dame auf d5, um gross zu rochieren. Das wollte ich unbedingt mit Dame g5 verhindern. So kam es zu einer dreifachen Stellungswiederholung und die Partie endete remis.
 
Markus: Forfait-Sieg.
 
Thomas
Peter Keller ✝ 18.09.2022Peter Keller ✝ 18.09.2022
20.09.2022

Liebe Schachfreunde

Ich habe die traurige Aufgabe, Euch über den Tod von Peter Keller zu informieren. Er ist gestern Morgen im Pflegheim Meienberg verstorben.

Peter war ein regelmässiger und erfolgreicher Spieler in unserem Verein. Unter anderem hat er zwischen 1975 und 1997 acht Mal die Stadtmeisterschaft gewonnen. Mit dem Einzug ins Pflegheim wurden seine Schacheinsätze seltener und seit Corona sind diese leider ganz weggefallen.

Nun hat Peter seinen letzten Weg angetreten und wird in unserem Verein eine grosse Lücke hinterlassen. Peter, wir werden Dich in guter Erinnerung behalten!

Die Beerdigung findet am Freitag, 23.09.2022 um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Jona statt.

 

Markus

SMM 2. Mannschaft: 6. RundeSMM 2. Mannschaft: 6. Runde
19.09.2022

Das Resultat im heutigen Auswärtsspiel der 2. Mannschaft gegen Rheintal 1 ist klar ausgefallen:  3,5 : 0,5 Punkte. Die Voraussetzungen vor Spielbeginn waren aber auch nicht die Besten. An jedem Brett waren wir zwischen 236 und 410 Elo-Punkten schlechter besetzt.

Markus startete schlecht in die Eröffnung und musste wegen einer Damenfesselung schon nach dem 13. Zug eine Figur abgeben. Anschliessend ging er mit der Dame auf Bauernfang, was prompt mit einem Abzugsschach bestraft wurde. Nach 19 Zügen war die Partie frühzeitig zu Ende.

Daniel kämpfte mit seinem Gegner. Erst nach langer Zeit begann sein Königsflügel zu bröckeln und die 375 Mehrelo seines Gegners setzten sich durch.

Ein besonderes Lob gebührt Adrian. Mit 410 Elo Unterschied stand er vor einer schier unmöglichen Aufgabe. Dank dem sein Gegner versehentlich einen Turm gratis hinstellte, konnte er lange Zeit Druck machen. Am Ende setzte sich aber doch noch sein Gegner durch. Während Adrian sich auf den Angriff konzentrierte, ermöglichte er dem Gegner einen Gegenangriff, welchen dieser mit Erfolg abschloss. Aber super gespielt.

So lag es am Ende an Sepp, wenigsten einen halben Punkte nach Hause zu bringen. Er bot seinem Gegner (2055 Elo) stets Parole und so konnte keiner der beiden Spieler einen Vorteil erarbeiten. Gratulation zum halben Punkt.

Markus

Resultate

 

SMM 1. Mannschaft: 5. RundeSMM 1. Mannschaft: 5. Runde
08.09.2022

Sandro: Nach einer Damenbaueröffnung entwickelt mein Gegner den Läufer bereits im 2.Zug nach F4. Darauf entwickelt sich ein ruhiges Mittelspiel. Mit einem taktischen Zug konnte ich den Bauer C3 mit Gewinnen, da sonst der Turm mit Schach verlorenen gegangen wäre. Mein Gegner versuchte später mit einem Gegenopfer wieder ins Spiel zu kommen, aber dies war völlig unzureichend, so dass ich nach einigen weiteren Zügen, mit einer Figur mehr, den Gegner besiegte.

Christian: Verirrte mich bei der Parkplatzsuche in St. Gallen und startete die Partie leider 25 Minuten verspätet und verschwitzt. Der Sizilianische Drachen meines Gegners verwandelte sich durch viele Abtausche in ein ausgeglichenes Turm-, Läuferendspiel (0.0). Das war zwar asymmetrisch, aber Gewinnversuche wären immer mit deutlichem Risiko einhergegangen, so dass ich mit der wenig verblieben Zeit Remis bot, was der Gegner annahm.

Thomas: Leider kam ich aus der Eröffnung nicht so gut heraus wie ich gerne wollte und ich stand dauernd unter Druck. Seine beiden Läufer hatte er bestens auf meinen Königsflügel positioniert und ich wurde immer mehr in die Enge getrieben. Dank meiner sehr guten Verteidigung lies sein Angriff immer mehr nach. Zum Glück sah er am Schluss einen versteckten Läuferzug nicht ansonsten hätte ich gleich verloren. Schlussendlich konnte ich mich in ein Remis retten.

Connor: Nach einem ausgeglichenen Start der Partie musste ich dem Gegner das Läuferpaar zugestehen. Nachdem die restlichen Leicht- und Schwerfiguren abgetauscht wurden, sah die Stellung eigentlich nach Remis aus. Aber ich verpasste es, meinen Springer aktiv zu stellen und so geriet ich in eine sehr passive Verteidigungsstellung, die gemäss Computer bereits auf Verlust stand. Der Gegner öffnete geschickt schrittweise die Stellung und ich beschloss, einen Bauern zu opfern um meinen Springer zu befreien. Mein Gegner konnte aber seine positionellen Vorteile erfolgreich einsetzen und trotz sehr langem Kampf musste ich die Segel streichen.

Hannes: Die Partie gegen Jan Fecker war bis zum 13.Zug ausgeglichen. Dann fand ich nicht die beste Fortsetzung und stellte in der Folge einen Bauern ein.

Mit einem Mehrbauern versuchte weiss nun, die Damen abzutauschen, was ich zu verhindern versuchte. Bis zum 51. Zug hatte weiss klaren Vorteil, bis meinem Gegner ein folgen schwerer Fehler unterlief, so dass sich das Blatt zu gunsten von Schwarz wendete. Das Spiel war wieder völlig offen. Schlussendlich einigten wir uns auf remis, womit ich sehr gut leben kann.

Sepp: Mir gelang es leider nicht mit weiss Vorteil aus der Eröffnung zu erspielen. Nach einer kleinen Abwicklung musste ich feststellen dass ich eher schlechter stand. Als dann der Gegen Remis anbot habe ich sofort angenommen. Ihm nachhinein ärgere ich mich dass ich nicht geduldiger gespielt habe.

Resultate

Thomas

SMM 2. Mannschaft: 5. RundeSMM 2. Mannschaft: 5. Runde
03.09.2022

Schwache Diagonalen und Linien

Chur 4 ist mit sehr grosser Differenzen in der Führungszahl angetreten (1900 bis 1200). Begonnen hat es gut für Rapperswil-Jona. Sämi konnte dank Entwicklungsvorsprung eine Figur des Gegener gewinnen. Jedoch hatte der Gegner eine guten Angriff auf dem Königsflügel. Der Angriff konnte abgewehrt werden und der erste Punkt ging an Rapperswil-Jona. Jan hat von Beginn an einen schweren Stand gegen den deutlich höher gewerten Gegner. Jan musste dem Gegner den Punkt überlassen wegen Schwächen auf der g-Linie und der 2. Reihe. Markus musste mehrere Bauern dem Gegner überlassen wegen schwacher Linien und Diagonalen. Schlussendlicher hat er einen Turm wegen eines drohenden Grundlinienmatts verloren. Der Gegner führte mit 2-1. Andreas hat angesichts des Rückstands zu viel riskiert und eine schwache lange Diagonale in Kauf genommen. Er wurde mit präzisisem Spiel dominiert und hat mehrere Bauern und dann auch noch eine Figur verloren. Damit hat Chur 4 den Match mit 3-1 gewonnen. Chur 4 ist das erste Mal in dieser Saison so stark angetreten.

Resultate

Sämi

SMM 3. Mannschaft 5. RundeSMM 3. Mannschaft 5. Runde
03.09.2022
Leider sind wir heute untergegangen. Wir hatten auch einwenig Pech und verloren gegen Winterthur VI 0.5 : 3.5.
Patricks Partie war klar Remis bis zum letzten Zug im Endspiel. Dann hatte sein Gegner mit einer Falle ein einzügiges Matt. Thomas hatte wohl die Uhr nicht im Blick, die dann leider gefallen ist. Salim bestritt seine erste Turnierpartie und kämpfte tapfer 3 Stunden lang, hielt die Partie offen und musste sich trotzdem geschlagen geben. Robert erspielte mit einem Bauern weniger das Ehrenremis.
 
SMM 1. Mannschaft: 4. RundeSMM 1. Mannschaft: 4. Runde
22.08.2022
Sandro: Nach einer theoretischen "Damenindisch" Eröffnung entwickelte sich eine interessante Stellung,
wo ich am Königsflügel einen Bauer verlor, dafür konnte ich mit der Dame die C-Line gewinnen.
Mit dem Schach auf der C-Linie und dem folgenden Springer Zug auf C7, griff ich den Bauer e6 doppelt
an, der nicht mehr zusätzlich verteidigt werden konnte. Anschliessend konnte ich den Springer fesseln,
den ich gewann. Leider habe ich dann zu schnell gespielt.
Hatte am Schluss auch Zeitdruck und habe es verpasst, meine Dame aus dem Angriff des Springers
zu entziehen und so auch meine Mehrfigur wieder verlor und am Schluss sogar noch die Partie.
Partie war mit einer Mehrfigur klar gewonnen aber wie man im Schach sagt:
Das schwerste ist es, gewonnene Stellungen zu gewinnen.
 
Thomas: Da mein Gegner abwesend war gingen wir schon frühzeitig in Führung.
 
Remo: Da sass ich nun, am dritten Brett mit Weiss. Mir gegenüber ein Engadiner, fast 2000 Elo schwer, stundenlang angereist für diese eine Schachpartie. Mit diesem Bewusstsein wollte ich meinen Beitrag zu einer hochwertigen Partie leisten. Bloss kein Eröffnungsfehler und die Partie in einer Viertelstunde einstellen!
Mein Gegner wählte die Sizilianische Verteidigung. Es gelang mir, mit einem Bauernvorstoss nach d5 seinen Damenflügel zu blockieren. Sein Turm und Springer blieben eingesperrt in der Ecke. Jetzt funktionierte ein Läuferopfer auf h6. Ich konnte seinen Königsflügel aufreissen und entscheidend Material gewinnen. Das Endspiel war klar für mich gewonnen und mein Gegner gab auf.
 
Connor: Partie zu passiv gespielt. Etwas riskant lange rochiert, gemäß Computer war die Stellung nur leicht besser für meinen Gegner. Aber ich habe den falschen Plan gewählt und hätte dem Gegner besser einen gefährlichen Ort Bauern zugestehen sollen, um damit aber meinen eigenen Königsangriff zu starten. Aber ohne eigenen Angriff wurde ich am Schluss überrollt.
 
Hannes: Ich kam sehr gut aus der Eröffnung heraus. Im 17. Zug habe ich eine nette Kombination übersehen. Springereinschlag auf g7!! Wenn schwarz den Springer mit dem König schlägt, bekomme ich nach Sh5 die Figur mit Zinsen zurück. Stattdessen spielte ich f4, was meinen Gegner dazu verleitete, e5 zu spielen. Jetzt war der Bauer f4 zweimal angegriffen. Der vermeintliche Bauerngewinn kostete meinen Gegner allerdings eine ganze Figur. Er hatte übersehen, dass ich den Läufer auf e7 mit Schach schlagen konnte. Weil er mit der Dame den Läufer nahm, war der Springer auf f4 nicht mehr gedeckt. Danach war der Mist geführt. Ich musste einzig auf ein allfälliges Zwischenschach aufpassen.
 
Tibor: Ich spielte mit schwarz einen geschlossenen Sizilianer mit schwarze Läufer in Fianchetto auf beiden Seiten. Nach der eher zu frühen Bruch d5 von mir, hat mein Gegner die Chance verpasst mich dafür zu bestrafen und so kriegte ich eine gute Stellung mit interessante Angriffmöglichkeiten auf der Königsflügel. Mein Gegner gelang es nicht seine Figuren gut koordiniert zu Verteidigung zu stellen, und nach einer fatalen Fehler von ihm war seine Dame gefangen. Weiss versuchte noch verschiedene Opfer wobei in manche Stellungen ich noch präzis spielen musste, zum Glück machte ich aber keine Fehler und in der finalen Stellung gab Weiss auf da Matt unvermeidlich war.
 
Thomas
Mannschaftsblitzturnier in Zürich SeebachMannschaftsblitzturnier in Zürich Seebach
25.07.2022

Am Sonntag 19. Juni 2022 fand das grosse Mannschaftsblitzturnier in Zürich Seebach statt. Wir d.h. Markus, Hannes, Suryan und ich belegten den ausgezeichneten 7. Platz von 15 Mannschaften in einem starken Teilnehmerfeld. Ich bin sehr stolz auf das tolle Ergebnis vom Erreichten des ganzen Team! Das nächste Jahr sind wir gerne wieder dabei.

SMM 1. Mannschaft: 3. RundeSMM 1. Mannschaft: 3. Runde
25.07.2022

Sandro: Nach einer spannenden Cambridge-Springs-Variante (Damenbauerspiel mit Dd8-A5), habe ich «leider» versäumt, frühzeitig zu rochieren. Nach einem taktischen Trick meines Gegners, konnte er mit weissfeldrigen Läufer verhindern, dass ich rochieren konnte und habe schlussendlich deswegen auch verloren. Ein «grundsätzlicher» Fehler ist mir eigentlich nicht passiert aber habe die «Schachregel» missachtet, dass man den König baldmöglichst in Sicherheit bringen sollte.

Christian: Vom Gegner mit der Eröffnung überrascht. Totzdem die richtige Züge gefunden und Ausgleich erhalten, dabei aber viel zu viel Zeit verbraucht. Danach die Stellung falsch behandelt und Ausgleich wieder verspielt. Ein Mattangriff in hoher Zeitnot war ohne die nötige Substanz und führte zum Verlust.

Thomas: Wie üblich spielte ich meine Hausvariate "Trompowsky-Angriff"  am Königsflügel durch, doch mein Gegner konnte zuerst den Angriff gut abwehren. Später griff er selber am Damenflügel an und als er meinen Zentrumsspringer noch abtauschen konnte verflachte sich das Spiel immer mehr und mehr. Am Schluss hatten beide noch die Dame und beide Türme und diverse Bauern auf dem Brett und einigten uns auf ein gerechtes Remis. 

Connor: Beide Spieler fanden sehr lange die besten oder zumindest akzeptable Züge. Im Mittelspiel war ich eine Zeit lang sogar leicht besser gemäss Computer aber der Vorteil schwand auch wieder hin und bis zum 33. Zug war es sehr ausgeglichen. Aber die Stellung war doch für mich schwieriger zu spielen und ich war schon länger in Zeitdruck. Da passierte eine Ungenauigkeit die gemäss Computer eigentlich Spiel entscheidend war, aber mein Gegner fand den entscheidenden Weg, selber nun auch in Zeitdruck, nicht. So willigte er glücklicherweise nach der Zeitkontrolle in ein Unentschieden ein aber die Stellung war für mich positionell verloren.

Hannes: Elo-mässig hatte ich mit Abstand den einfachsten Gegner. Mit anderen Worten: Verlieren - verboten. Ich entschied mich für die spanische Eröffnung, die ich ziemlich gut kenne. Leider konnte ich im Mittelspiel eine Ungenauigkeit meines Gegners nicht ausnützen, da ich wieder einmal zu schnell gezogen habe. Im 28. Zug erzwang mein Gegner den Damentausch, obwohl er einen Bauern weniger hatte. Nach einem weiteren Bauerngewinn war das Endspiel klar gewonnen für Weiss und mein Gegner gab die Partie auf. Obwohl ich die Partie gewonnen habe, gibt es noch viel Luft nach oben.

Andreas: Nachdem ich gut aus der Englischen Eröffnung herausgekommen bin, konnte ich mir im Mittelspiel mit aktivem Spiel einen Vorteil erspielen. Leider versuchte ich zu ungeduldig den Vorteil zu vergrössern und geriet in Nachteil, den mein Gegener routiniert zum Sieg nutzen konnte.

Thomas

SJMM Aufstiegsspiel HalbfinaleSJMM Aufstiegsspiel Halbfinale
18.06.2022

In dieser Saison wurden wohl die Aufstiegsregularien angepasst. So wurden vor dem eigentlichen Aufstiegsspiel noch Halbfinals gespielt. In diesem Halbfinale spielten wir als 2. unserer Gruppe gegen den Sieger der Nachbargruppe SG Zürich III. Es ging wieder über die volle Distanz. Leider lagen wir nach 2 Stunden mit 0:2 im Rückstand. Robin siegte auf Brett 2 dann einigermassen souverän und verkürzte so den Rückstand. Nach 3 Stunden Kampf auf Brett 1 konnte Suryan ein bereits verloren geglaubtes Spiel noch mit dem entfernten Freibauern gewinnen. Die Regularien schrieben einen Stichkampf mit der gleichen Aufstellung, vertauschten Farben und einer Bedenkzeit von 10min. + 10sec. vor. Falls dieser ebenfalls Remis enden würde, käme die Berliner Wertung zum Tragen und hätte uns ins Aufstiegsspiel gebracht. Leider lief der Stichkampf nicht für uns. Josha brachte uns mit 1:0 in Führung. Anschliessend verloren aber Robin und Suryan diese Schnellpartien. Roman kämpfte noch weiter bis zum bitteren Ende, jedoch reichte es nicht. So ging dieser Stichkampf mit 1:3 verloren. Somit bleibt uns lediglich unserem Gegner zu Gratulieren.